Qualität auf hohem Niveau – Die LAK bleibt am Ball

Rund fünf Jahre nach der Erstzertifizierung mit dem Label „Qualität in Palliative Care“ überprüfen Expertinnen und Experten erneut die Qualität der Palliative Care in der LAK. Der Pflegeheim-Verbund muss 65 Qualitätskriterien erfüllen, um das begehrte Zertifikat wieder zu erhalten. Die Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe LAK hat den Anspruch, im Bereich Palliative Care den Bewohnenden die beste Pflege und Betreuung zukommen zu lassen. «Wir freuen uns deshalb auch, unsere praktische Umsetzung von Palliative Care durch externe Expertinnen und Experten unter Beweis stellen zu dürfen,“ sagt Michael Rogner. Rogner leitet die Pflegeentwicklung der LAK und das Projekt zur Rezertifizierung.

Pionier in Palliative Care

Im März 2018 konnte die LAK als erster Pflegeheimverbund in Liechtenstein und der Schweiz das begehrte Zertifikat «Qualität in Palliative Care» des Schweizerischen Vereins für Qualität in Palliative Care qualitépalliative entgegennehmen. Einziger Wermutstropfen war damals, dass das Haus St. Peter und Paul in Mauren, das im Frühjahr 2018 kurz vor Bauvollendung stand, noch nicht zertifiziert werden konnte. Nachdem nun in diesem Jahr die Rezertifizierung aller anderen Standorte ansteht, soll die Zertifizierung des Hauses St. Peter und Paul nachgeholt werden. Erneut muss die LAK an allen sechs Standorten beweisen, dass sie in Bezug auf Palliative Care 65 Qualitätskriterien erfüllt, um das begehrte Zertifikat zu erhalten. Im Rahmen des Audits zur Rezertifizierung wurden verschiedene Begehungen und Auditgespräche an allen Standorten der LAK durchgeführt. Erneut wurde geprüft, ob die LAK die nötigen Qualitätskriterien erfüllt.

Nicht nur eine Floskel

Palliative Care ist in der LAK ein integrativer Bestandteil der Pflege und Betreuung. „Palliative Care ist bei uns keine Floskel. Vielmehr leben wir Palliative Care,“ sagt Kurt Salzgeber, Leiter Pflege und Betreuung. Das zeige sich auch darin, dass sich nicht nur die Pflege mit Palliative Care beschäftige, ergänzt er. In der LAK durchdringt der Palliative Care-Gedanke alle Berufsfelder. „Ziel ist, den Bewohnenden in der verbleibenden Lebenszeit die bestmögliche Lebensqualität zu bieten,“ erklärt Kurt Salzgeber. Genau diese Absicht wurde im Laufe des Audits abgeklärt. Mitarbeitende aus allen Berufsfeldern standen Rede und Antwort. Die vier Auditierenden zeigten sich von der Durchdringung der LAK mit dem Palliative Care-Gedanken beeindruckt. In der Abschlussbesprechung gaben sie der LAK gute Noten. Nun liegt der Entscheid, ob die LAK das Zertifikat erneut erhält, bei der entsprechenden Kommission von qualitépalliative. „Wichtig ist, dass eine unabhängige Stelle bestätigt, dass in der LAK Palliative Care hochgehalten wird,“ sagt Thomas Riegger, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Wenn man sich tagtäglich mit dem Thema beschäftige, bestehe die Gefahr, dass man etwas betriebsblind werden könne, ergänzt er. „Mit der Rezertifizierung bestätigt uns eine externe Stelle, dass wir unseren Bewohnenden nach wie vor eine Pflege mit hochstehender Qualität zukommen lassen.“

Die grosse und langjährige Erfahrung der LAK in Palliative Care wird auch im Ausland wahrgenommen. So konnte im Rahmen der Entwicklung einer Palliative Care Box, welche unter dem Lead des Branchenverband CURAVIVA Schweiz an die Hand genommen wurde, die LAK wertvolle Inputs liefern.

 

Gemeinsam ein grosses Ziel erreicht: Das Rezertifizierungs-Team der LAK erhält viel Lob von den Auditierenden.