Branchenverband Curaviva interessiert sich für Palliative Care in der LAK

Die Erfolgsgeschichte von Palliative Care in der LAK zieht Kreise. Nachdem sich seit der Zertifizierung mit dem Zertifikat „Qualität in Palliative Care“ von der Organisation qualitépalliative verschiedentlich andere Heime und Partnerorganisationen für die Art der Umsetzung von Palliative Care in der LAK interessierten, hat sich nun auch der Branchenverband Curaviva gemeldet. Elisabeth Seifert, Chefredaktorin der Fachzeitschrift Curaviva, wollte wissen, wie und warum die LAK Palliative Care so erfolgreich umsetzt. In einem Beitrag in der Septemberausgabe der Fachzeitschrift Curaviva hat sie ihre Erkenntnisse zusammengefasst.

Das Besondere ist, dass die LAK die Vorgaben von qualitépalliative nicht nur an einem Standort umsetzt. Sachkundige merken beim Besuch mehrerer oder aller 6 Standorte der LAK schnell, dass die 65 Kriterien, die von qualitépalliative vorgegeben sind, gleichermassen erfüllt werden. Überall ist der gleich hohe Wissensstand und die konsequente Umsetzung in Bezug auf Palliative Care erkennbar. Die LAK hat dann auch am 12. März 2018 als erster Pflegeheimverbund in Liechtenstein und der Schweiz das begehrte Zertifikat erhalten.

Was macht die LAK anders? „Palliative Care ist kein Modewort für uns“, sagt Michael Rogner, Leiter Pflegeentwicklung. „Wir versuchen als Team auf unseren Stationen die Leiden unserer Bewohner auf allen Ebenen bestmöglichst zu lindern. Dabei steht die Lebensqualität im Vordergrund,“ ergänzt Elisabeth Sommerauer, Leitung Station 1. OG des LAK-Hauses St. Laurentius. Doch Palliative Care durchdringt nicht nur den Fachbereich Pflege und Betreuung der LAK. Vielmehr ist der Gedanke in allen Häusern allen Mitarbeitern der LAK immer präsent. Vom Techniker über die Verwaltung bis zu den Reinigungsfachkräften und den Küchenbetrieben ziehen alle am gleichen Strick um dem Bewohnenden in der verbleibenden Lebenszeit die bestmögliche Lebensqualität zu bieten. Davon profitieren die Bewohnenden, die bei der Planung der letzten Lebensphase in der Entscheidungsfindung und der Vorausplanung im Zentrum stehen. Indem ihre Bedürfnisse angesprochen werden, können sie bei der Gestaltung der letzten Lebensphase unterstützt werden. Wichtig ist, dass Symptome erfasst, behandelt und gelindert werden. Die Unterstützung der Angehörigen sowie die Trauerbegleitung ist ebenfalls ein wichtiges Anliegen der LAK. Wo nötig, werden Netzwerke gebildet und koordiniert. So werden auch LAK-externe Systempartner wie Ärzte, der Palliative Brückendienst, Therapeuten, die Hospizbewegung, der Sachwalterverein und andere integriert. Damit kann eine ganzheitliche Betreuung des Bewohners erreicht werden. Wichtig ist, dass von Beginn weg Leiden und Komplikationen vorgebeugt und den Bewohnenden eine auf ihre jeweilige Situation angepasste optimale Lebensqualität geboten werden kann. Die LAK bietet so für die Betroffenen einen Lebensort, welcher die nötige Sicherheit bietet um in diesen anspruchsvollen Situationen eine gute Lebensqualität erfahren zu dürfen.