Uraltes Familienrezept bringt Freude in die LAK-Häuser

Mit einem feinen Christstollen als kleinen kulinarischen und weihnachtlichen Gruss munterten unsere Küchenbetriebe unsere Bewohnenden in der aktuellen Situation auf. Die Botschaft: „Wir haben euch nicht vergessen“.

Dazu wählte das Küchenteam einen Thüringer Butterstollen, hergestellt nach einem alten, überlieferten Familienrezept eines unserer Produktionsköche. Gemäss diesem Rezept wird der Christstollen aus einem butterreichen Hefeteig mit Rum-Rosinen, kandierten Früchte und Mandeln hergestellt, anschliessend von Hand einzeln abgerollt, gebacken und noch frisch mit Butter und Puderzucker weiss eingekleidet. Dazu verarbeitete das Küchenteam 32 Kg Mehl, 16 Kg Butter, 16 Kg Rosinen (in 2 Liter Rum eingelegt), 8 Kg kandierte Früchte, 6 Kg Mandelscheiben sowie 70 Hefewürfel und produzierte damit rund 80 Kg Hefeteig.

Ein traditionelles Gebäck mit langer Geschichte

Mit seinem weissen Puderzucker-Teppich, symbolisierte der Christstollen bereits seit vielen Jahrhunderten das in weisse Tücher eingewickelte Christkind. Der Christstollen wurde bereits vor über 700 Jahre entwickelt. Ursprünglich war er eine Fastenspeise in den Klöstern, die ohne Butter hergestellt und zur Adventszeit gegessen wurde. Erst nach 150 Jahren und der offiziellen Erlaubnis durch Papst Innozenz durfte der Stollen mit Butter hergestellt und so verfeinert werden.

Kürzlich übergaben die LAK-Köche den feinen Christstollen den Bewohnenden, die ihn mit grosser Freude und grossem Genuss verspeisten.